Acesulfam K (E 950)

Auch dieser Süßstoff wurde zufällig entdeckt, 1967 in den Laboratorien der Firma Hoechst. Acesulfam K hat erst in höheren Konzentrationen einen störenden Beigeschmack. Wie bei Cyclamat setzt der Süßgeschmack schnell ein und hält nur kurz an.

Bei Acesulfam K konnten aufgrund verschiedener internationaler Studien der letzten 15 Jahre keine negativen Wirkungen festgestellt werden. Im Tierversuch wurde ein geringer Übergang in die Plazenta und die Milch beobachtet. Von der amerikanischen Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde Acesulfam K als unbedenklich erklärt; der ADI-Wert dafür liegt bei 9 mg/kg Körpergewicht. Für einen Erwachsenen entspricht das einer Acesulfam-K-Menge, die bezüglich ihrer Süßkraft etwa 100 Gramm Zucker ersetzt.

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