Neue Entwicklungen: Flüssigei und Bestrahlung

Für die Lebensmittelindustrie werden große Mengen Eier zu tiefgekühltem, sprühgetrocknetem oder chemisch konserviertem Vollei oder Eigelb weiterverarbeitet sowie zur Gewinnung von Lecithin genutzt. Dafür dürfen Eier mit Schalenverletzungen und, mit Einschränkungen, auch angebrütete Eier verwendet werden. Solche Produkte werden dann an die weiterverarbeitende Teigwaren-, Feinkost- und Fertiggerichte-Industrie geliefert. Bei flüssigem Vollei und Eigelb als Rohstoff für die Lebensmittelindustrie dürfen hohe Mengen von bis zu 10 Milligramm Sorbin- und Benzoesäure pro Kilogramm zugesetzt werden. Für die daraus hergestellten Produkte müssen diese Konservierungsstoffe später nicht gekennzeichnet werden. In den Niederlanden sitzen die größten Flüssigeihersteller, die vor allem nach Deutschland exportieren. Von 1982 bis 1993 stieg der Flüssigeiimport nach Deutschland um mehr als 25 Prozent auf über 250000 Tonnen.

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