Faire Preise und Direktimport

Wirtschaftswissenschaftler der Freien Universität Berlin gründeten 1985 die »Teekampagne«, eine Direktimportorganisation, die ihren Tee nicht über Zwischenhändler bezieht und somit günstiger anbieten kann. Der Tee wird nur in großen Mengen und in den Wintermonaten verkauft, um Lager- und Betriebskosten zu sparen. 1993 verkaufte die Teekampagne jährlich rund 154 Tonnen Darjeeling, was ungefähr 1,5 Prozent des deutschen Teemarktes ausmacht. Dafür werden den Teekleinbauern in den Anbauländern faire Preise gemacht, und ein Teil der erwirtschafteten Überschüsse geht als Entwicklungshilfeprojekte zurück nach Indien. Aber auch den Gifteinsatz auf den Teeplantagen versucht die Teekampagne einzudämmen. So werden alle bezogenen Tees auf Rückstände untersucht. Tee aus ökologischem Landbau ist derzeit in großen Mengen kaum zu bekommen, jedoch versucht die Teekampagne mit ihren Partnern dies für die Zukunft zu erreichen.

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