Eine anspruchsvolle Nutzpflanze

Die Kaffeeanbaugebiete liegen im tropischen und subtropischen Gürtel beiderseits des Äquators. Der Anbau erfolgt fast ausschließlich auf Monokulturplantagen, wobei Hochlagen zwischen 600 und 2000 Metern bevorzugt werden, da hier ein besonders gutes Kaffeearoma entsteht. Von den vielen Kaffeesorten haben nur zwei weltweite Bedeutung: Coffea arabica, der meist für die üblichen Standardmischungen benutzt wird und ein ideales Wachstum bei 20 °C bis 25 °C zeigt, und Coffea robusta, eine schnellwüchsige und ertragreiche Sorte, die sich auch gut in tiefergelegenen Gebieten anbauen läßt. Der zwei bis zehn Meter hohe Kaffeebaum entwickelt dunkelrote kirschenähnliche Früchte von 1 bis 2 Zentimeter Durchmesser, die in ihrem Innern die Kaffeebohnen als Samen enthalten. Bei der Ernte lässt es sich kaum vermeiden, dass bis zu 30 Prozent unreife Bohnen mitgepflückt werden.

Kaffeepflanzen sind äußerst empfindlich. Schon leichter Frost vernichtet sie, auch längere Trockenheit und übermäßigen Regen vertragen sie nicht. So ist durch die jüngste Kältewelle im Winter 1994 die Existenz vieler brasilianischer Kaffeepflanzer bedroht.

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