Ausweitung der Fischzucht in kältere Regionen

Ein weiteres Ziel der gentechnischen Forschung ist die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit von Lachsen gegenüber Frost. Durch eine verstärkte Kälteresistenz könnte nämlich die Grenze für die Lachszucht weiter nach Norden ausgedehnt werden. Dazu wurde Lachsen das Gen für ein »Antifrost-Protein« der in arktischen Gewässern beheimateten Winterflunder implantiert. Die Bildung dieses Eiweißes, das im Blut zirkuliert, erlaubt es dem Fisch, bei Gewässertemperaturen von -2 °C ohne Erfrierungen zu leben. Bis zur Anwendungsreife sind diese Versuche jedoch noch nicht gediehen.

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